Die geschätzten Zahlen der von Ess- Brechsucht (Bulimia nervosa) Magersucht (Anorexia nervosa) und Binge-Eating-Disorder Betroffenen in Deutschland reichen von 500 000 bis zu 2 Millionen und die Tendenz ist weiterhin steigend. 95% der Betroffenen sind Frauen und Mädchen im Alter zwischen dem Beginn der Pubertät und dem 45. Lebensjahr. Mittlerweile ist jedoch ein Zuwachs von Personen oberhalb dieser Grenze sowie von männlichem Klientel zu verzeichnen. Hinzu kommen diejenigen, die eine Adipositas im Zusammenhang mit emotionalen Störungen aufweisen. Auch diese Zahl steigt von Jahr zu Jahr an.

 

Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass sich hinter dem auffälligen Essverhalten von essgestörten Menschen tiefgreifende Lebenskonflikte verbergen, die letztlich auf komplexe soziokulturelle, familiäre und persönliche Problemzusammenhänge zurückzuführen sind. Als gesellschaftliche Einflussfaktoren sind vor allem das herrschende Schlankheitsideal sowie unterschiedliche, sich widersprechende Rollenanforderungen an Frauen von Bedeutung. Essstörungen gelten auch als Reaktion auf schwierige Lebensumstände und Problemlagen, die die Betroffenen nicht angemessen bewältigen können.

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